Rennradschuhe Ratgeber

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Dieser Rennradschuhe Ratgeber soll euch bei der Auswahl und dem Kauf eurer Rennradschuhe helfen. Die richtigen Rennradschuhe zu finden ist nicht einfach. Bei der großen Auswahl, sollte man zumindest wissen, worauf man schauen sollte. Die besten Rennradschuhe findet ihr in der Testsieger-Übersicht.

Auf was sollte man bei Rennradschuhen achten?

Wir stellen euch hier die wichtigsten Kriterien vor, damit der Kauf nicht zu einer Enttäuschung wird. Wir betrachten den Verschlussmechanismus, das Material der Schuhe, die Klick- und Pedalsysteme und was man bei der Pflege beachten sollte. Hier ein paar Tipps zu den jeweiligen Sektionen. 

Welchen Verschluss sollten die Schuhe haben?

Wie man sich vorstellen kann gehören klassische Schnürsenkel nicht dazu. Nicht auszumalen, was passieren kann, wenn sich ein Schnürsenkel bei 45 Km/h verfängt. Mit dem Kauf eines Rennradschuhes erkauft man sich nicht nur die bessere Kraftübertragung, sondern auch die Sicherheit, dass man sich mit dieser Gefahr nicht beschäftigen muss.

Prinzipiell gibt es 3 Typen von Verschlusssysthemen. Die drei gängigsten sind der Klettverschluss, der Drehverschluss und die Schnalle. Alle haben den Vorteil, dass sie sich nicht verfangen können. Einen guten Verschluss erkennt man darin, dass er sich leicht öffnen lässt, aber dennoch nicht aus Versehen aufgehen kann. Beim Klettverschluss sollte man den Klett ruhig 2-3 mal öffnen und Schließen um ein Gefühl für die Kraft zu bekommen, die nötig ist den Schuh zu öffnen. Wenn der Klett sehr leicht zu öffnen ist, spricht das nicht für die Qualität. Das selbe, gilt beim Drehverschluss. Sollte der Drehverschluss durchrutschen, erkennt man, dass es sich um eine mäßige Qualität handelt.

Was ist das beste Material für einen Rennradschuh?

Wenn man über das Material von Rennradschuhen spricht, dann meint man in der Regel das Material der Sohle. Die Sohle sollte unbedingt sehr fest sein, damit die Kraft direkt auf die Pedale übertragen werden kann. Lässt sich der Schuh leicht verbiegen, geht viel Kraft im Schuh verloren. Das beste Material für Rennradschuhe ist daher Carbon. Es ist sehr steiff und ist zudem sehr leicht. Allerdings ist es auch nicht ganz günstig. Alternativ gibt es Schuhe mit einer Kunststoffsohle. Diese sind oft auch mit Carbon versetzt.

Wie muss man Rennradschuhe pflegen?

Wie jedes Sport-Equipment sollte man auch Rennradschuhe pflegen, damit man möglichst lange Spaß mit ihnen hat. Allerdings, muss man für die Pflege zum Glück nicht so viel beachten wie bei anderen Sportarten. Da die Schuhe nicht so oft mit Schmutz in Berührung kommen reicht es meistens aus, den Dreck regelmäßig mit einem Lappen und etwas Wasser abzuwischen. Wichtig ist allerdings, dass man die Schuhe unbedingt zum trocknen raus oder in den Keller stellt, wenn man mal in den Regen geraten ist, da man ansonsten mit Schimmel oder Stockflecken rechnen muss. Es lässt sich nicht vermeiden, dass der Schweiß an den Füssen sich auch in den Schuhen wieder findet. Daher ist es auch zu empfehlen den Rennradschuh hin und wieder zu desinfizieren. Ein einfaches Spray reicht hier allerdings aus. Wer möchte, kann den Schuh auch mit handelsüblichem Spray imprägnieren, um ihn noch wasserfester zu machen. Ob sich das lohnt, hängt davon ab, wie oft ihr auch bei starkem Regen unterwegs seid. Wer diese Grundregeln beachtet, der sollte keine Probleme und langfristig Spaß an seinen Rennradschuhen haben.

Ist das Gewicht von Rennradschuhen wichtig?

Diese Frage ist nicht ganz leicht zu beantworten. Wer sich selbst eher als Einsteiger bezeichnet, dem sollte das Gewicht des Rennradschuhes nicht so wichtig sein. Das wichtigste Kriterium bei Rennradschuhen ist die Passform. Auf der anderen Seite kann man nicht leugnen, dass zusätzliches Gewicht es nicht einfacher macht, Berge auf dem Rad zu erklimmen. Nicht umsonst kann man Rennradschuhe aus Carbon kaufen. Neben der guten Steifigkeit überzeugen sie durch sehr geringes Gewicht.

Kann man auch mit Mountainbikeschuhen aufs Rennrad?

Theoretisch kann man einen Rennradschuh auch auf einem Mountainbike und  einen Mountainbikeschuh auf einem Rennrad fahren, solange das Klickpedalsystem kompatibel ist. Bei Rennradschuhen gibt es auf der Sohle oft Gewinde für alle verschiedenen Systeme. Praktikabel ist der Einsatz des jeweils anderen Schuhes aber nicht. Wer mit seinem Mountainbike im Gelände unterwegs ist, muss manchmal auch absteigen oder eine Passage schieben. Rennradschuhe haben kaum Profil und sind überhaupt nicht dafür ausgelegt. Die Cleats machen es einem sogar oft sehr schwer zu gehen. Bei Mountainbikeschuhen auf dem Rennrad hingegen, wird man nicht die gewohnte Kraftübertragung hinbekommen, weil Mountainbikeschuhe nicht so fest sind wie Rennradschuhe. Daher empfiehlt es sich schon gezielt seine Schuhe und sein Pedalsystem auszusuchen und beim Rennrad bzw. beim Mountainbike zu bleiben.

Was ist der Unterschied zwischen roten oder gelben Cleats bei Shimano Rennradschuhen?

Die roten Cleats sind starr und haben die eingeschränkte Bewegungsfreiheit. Der Fuß sitzt dadurch fester an der Pedale. Die gelben Cleats sind flexibler und der Fuß hat mehr Bewegungsfreiheit. Die Geschwindigkeit wie schnell man aus der Pedale kommt ist bei beiden Cleats gleich. Sie haben den selben Widerstand. Der Nachteil der roten Cleats besteht darin, dass die Fixierung des Fußes Probleme mit den Gelenken und Knien nach sich ziehen kann. Wenn man stürzt, kann die Fixierung die Verletzungsgefahr erhöhen. Die gelben cleats sind daher deutlich beliebter als die roten.

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